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Brüssel Brüssel: da denkt man an den bewundernswerten “Grand Place”, an das “Atomium” und an das schelmische “Manneken Pis”. Doch die Hauptstadt Belgiens hat seinen Besuchern weitaus mehr zu bieten. |
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Die Cinquantenaire Dieser Arkadenbau wurde im 19.Jahrhundert zum 50jährigen Bestehen und der Unabhängigkeit des Königreichs Belgien gebaut. Die Arkanden des Jubelparks sind dem Arc de Triumph in Paris sehr ähnlich, sie sind nur nicht so groß wie dieser. Neben dem Bauwerk befindet sich das Königliche Herres- und Militärgeschichtemuseum sowie das Automobilmuseum. Der
Königliche Platz Der gesamte Platz ist mit seinen strahlend weißen Fassaden ein harmonisch komponiertes klassizistisches Ensemble und befindet sich im oberen, von der “französischen Epoche” geprägten Teil der Stadt. In der Mitte des Platzes befindet sich eine Reiterstatue von Gottfried von Bouillon, Kreuzritter und König von Jerusalem. Ursprünglich befand sich am Königsplatz der Palast der Herzöge von Brabant, der jedoch 1731 abbrannte. An dieser Stelle wurden Ausgrabungen vorgenommen, welche wie die Aula Magna, in welcher Charles V 1519 zum Römischen Kaiser deutschen Nationen gekrönt wurde, heute zu besichtigen sind. Place du Grand Sablon Der Name des Platzes stammt aus der Zeit als er noch außerhalb der Stadtmauern lag, d.h. im 12. Jahrhundert. Die ursprünglich sandige Strasse, daher auch der Name, mussten früher die Leute passieren, um zu den Stadttoren zu gelangen. Heute ist der Platz ein Ort zum “sehen und gesehen zu werden.” Den eleganten Platz umgeben unzählige Restaurants, Cafés und Antiquitäten Geschäften, welche sich auch in den faszinierenden Strassen und Arkaden herum befinden. Jeden Samstag und Sonntag Morgen ist am oberen Ende des Platzes ein lebhafter (und teurer) Antiquitäten Markt. Der Place du Petit Sablon, an der gegenüberliegenden Seite des Grand Sablon, ist von einem brunkvollen, schmiede-eisernen Zaun umgeben, welcher von 48 kleinen, bronzenen Statuen, die die Zünfte der Stadt repräsentieren, gekrönt wird. Dahinter befindet sich ein friedlicher Garten, welcher die Doppelstatue der flämischen Patrioten Graf Egmont und Graf Hoorn beherbergt. Das Atomium Das Atomium ist eine 165-milliardenfache Vergrößerung eines Eisenkristallmoleküls, welche eigens für die Weltausstellung 1958 gebaut wurde. Die 102 m hohe Stahlkonstruktion besteht aus 9 Kugeln, wobei jede Kugel einen Durchmesser von 18 m misst. Es ehrt die Metall- und Eisenindustrie sowie den Glauben an die Atomkraft. Der Architekt André Waterkeyn benötigte 18 Monate um es zu entwerfen und danach dauerte weitere 18 Monate um es zu konstruieren. Ein Fahrstuhl bringt die Besucher in die oberste Kugel. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick über den Heizel-Park, in welchem sich das Atonium befindet. Bei gutem Wetter können Sie von hier aus sogar die ganze Stadt überblicken. Sollte Sie hier der Hunger überfallen, gönnen Sie sich doch eine kleine Pause in dem hierbefindlichen Buffet-Restaurant (“Chiez Adrienne”). In den anderen Kugeln, welche per Rolletreppe zu erreichen sind, können Sie sich dann weitere Ausstellungen anschauen
Mini Europa In diesem Park, in der Nähe des Atoniums, können Sie innerhalb weniger Stunden Europa im Kleinformat besichtigen. Bummeln Sie durch die schönsten Städte des ‘Alten Kontinents’ und genießen Sie die Atmosphäre. Das unvergleichbare Glockenspiel des Big Ben heißt Sie im Herzen Londons willkommen, die Gondeln und Mandolinen Venedigs werden Sie verzaubern und folgen Sie dem T.G.V. von Paris bis zum anderen Ende Frankreichs. Die Trickszenen können Sie selbst auslösen: also bringen Sie den Vesuv zum Ausbruch, lassen Sie die Berliner Mauer fallen, sehen Sie eine Corrida in Sevilla und vieles mehr. Insgesamt gibt es 300 Modelle und Anlagen in einer unübertroffenen, handwerklichen Qualität. Belgisches Comic-Zentrum Dieses
einmalige Museum feiert den Zeichentrickfilm und konzentriert sich auf
bekannte Comiczeichner wie Hergé, welcher “Tim und Struppi”
erschuf sowie Morris, “Vater” von Lucky Luke und viele andere.
Hier können Sie in Grundzügen die geschichtliche Entwicklung
des frankobelgischen Comics in einer Bibliothek mit mehr als 40.000 Comic-Titeln
verfolgen. Im Fundus lagern über 4.000 Originalseiten, von denen
im laufenden Wechsel ständig ein Teil gezeigt wird. Die Ausstellung
befindet sich in einem ehemaligen Textilwarenhaus, welches 1906 erbaut
und 1989 restauriert wurde.
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